Rundbrief vom President

Rundbrief vom President.

 

Mai 2005
Liebe ehemalige Weltbank-Kolleginnen und –Kollegen,
liebe Familienangehörige,

nachdem wir uns im Norden, d. h. in Berlin und Hamburg, so wohl gefühlt haben, treffen wir uns in diesem Jahr im Westen der Bundsrepublik. Wie im Rundbrief vom Oktober 2004 angekündigt, findet unser diesjähriges Treffen vom 16. bis 18. September in Aachen statt.

Der beigefügte Brief unseres Vorbereitungsteams, des Ehepaars Bröder, informiert Sie über Einzelheiten des Treffens so wie über mögliche Ergänzungen oder Erweiterungen. Wir danken schon jetzt Herrn und Frau Bröder für die Vorbereitung eines interessanten und attraktiven Programms ebenso wie für die gesamte Organisation.

Aachen ist ein von Touristen begehrter Ort. Wir dürfen Sie deshalb bitten, sich umgehend aber spätestens bis zum 20. Juli 2005 anzumelden. Einzelheiten zu den Anmeldungserfordernissen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Schreiben.

Folgende Vorträge sind vorgesehen:
Dr. Linden, Bürgermeister, wird uns am Freitag Nachmittag seine Stadt vorstellen.
Frau Dr. Lepie, ehemalige Kustodin des Domschatzes und Restauratorin führt uns im Dom.
Dr. Marianne Haug spricht über Welt Energie Probleme und künftige Energiepolitik.
Prof. Dr. Eversheim, ehemaliger Rektor der RTWH Aachen und derzeitiger Sprecher des Karlspreisdirektoriums, wird beim Galadiner über den Karlspreis und seine Geschichte sprechen.

Das übrige vielseitige Programm steht der Bedeutung der Vorträge in keiner Weise nach.


Auch in diesem Jahr haben wir in unserem Kreise einen traurigen Verlust zu beklagen. Ursula Zieschang ist am 08. Januar 2005 im Alter von 85 Jahren in Bremen gestorben. Sie war lange bei der Bank, von 1951 bis 1979 mit jeweils mehrjährigen Einsätzen in Teheran und New Delhi. Im Namen unseres Weltbankkreises habe ich unsere Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Wir werden Ursula Zieschang in ehrendem Andenken bewahren.


Folgende wichtigen Nachrichten von unseren britischen Freunden möchte ich hiermit weitergeben:
1. der Bank muß innerhalb von 30 Tagen nach dem Tode die Sterbeurkunde (certified) eines/r ehemaligen Mitarbeiters/in vorliegen;
2. hinterbliebene Ehepartner müssen die Bank benachrichtigen, wenn sie in der Krankenversicherung der Bank (MIP) bleiben möchten;
3. Hinterbliebene sollten über eine schriftliche Aufstellung verfügen über nach dem Tode des Ehepartners zu erledigende Notwendigkeiten.

Abschließend interessieren Sie vielleicht folgende Nachrichten über ehemalige Kollegen:

Kemal Dervis,
bei der Bank von 1978 bis 2001,
zuletzt Vizepräsident, danach Wirtschaftsminister der Türkei,
wurde vom Generalsekretär der UNO, Kofi Annan, zum neuen Chef des United Nations Development Program (UNDP) vorgeschlagen. Die Zustimmung des Exekutiv Komitees und der Vollversammlung der UNO gelten als Formsache (FAZ vom 28. April 2005).

Peter Eigen,
bei der Bank von 1967 bis 1993,
danach Gründer und Chef von Transparency International,
erscheint mit Fotos in einem 3-seitigen ausführlichen Interview in „mobil, Das Magazin der Bahn“ (DB) Nr.05/05. Titel: „Bestechung führt nur zu mehr Armut“.
Zitat: „Kein Unternehmen geht so offen mit Korruptionsfällen um wie die Bahn“ (Peter Eigen).

Hans Martin Kölle,
bei der Bank von 1970 bis 1987,
erscheint mit Autorenkonterfei auf der Titelseite von „Finanz und Wirtschaft“ vom 23. April 2005 zum Thema „Die Ängste der Deutschenüber Billigarbeiter aus Osteuropa, Kostenvorteile durch Auslagern und Polemik statt Handeln.

James D. Wolfensohn,
Präsident der Weltbank 1995 bis 2005,
wird vom Management Committee der 1818 Society die Ehrenmitgliedschaft in der 1818 Society angetragen bekommen, wobei besonders der Beitrag erwähnt werden soll, den Frau Wolfensohn für „the World Bank Family Network“ geleistet hat (minutes of the 1818 Society Management Committee Meeting of April 13, 2005).



Gemeinsam mit Erika Wagenhöfer und Josef Düster hoffe ich, dass wir uns alle in Aachen wiedersehen. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sommer und grüßen Sie herzlich.


Für das Komitee